Osterspaziergang und Kindergottesdienst

Osterspaziergang 2017 – Foto: A. Stengel

Unser jährlicher Osterspaziergang mit Kindergottesdienst fand dieses Jahr mit über 20 Kindern und deren Eltern am Ostersonntag statt. Ein besonderer Dank geht in diesem Jahr an Familie Paletta, die es mit Einsatz von groß und klein möglich gemacht hat, dass der Termin nicht ausfiel. Vielen Dank!

Pfarrer Christoph Sames

Abschied vom Flötenkreis

Seit 2012 besteht der Flötenkreis in unserer Kirchengemeinde unter der Leitung von Johannes Fischer. Leider sind wir über die Jahre nur eine sehr kleine Gruppe flötenbegeisterte Teilnehmer (zuletzt vier Erwachsene und zwei Kinder) geblieben, so dass Herr Fischer immer wieder mit seinen Schülern aus Darmstadt „auffüllen“ musste, um den erwünschten Effekt zu erzielen.

Blockflötengruppe Advesandacht

Durch Herrn Fischer haben wir die ganze Bandbreite der Blockflöten kennengelernt, sowie verschiedene Musikstile und -epochen. Wir begleiteten so manchen Gottesdienst und im Sommer 2013 hatten wir ein schönes und intensives Wochenende mit dem Flötenkreis aus Jugenheim. Weihnachten 2016 durften wir das Weihnachtskonzert der Akademie für Tonkunst begleiten. Das hat uns alles sehr viel Spaß gemacht und wir haben sehr viel dabei gelernt.

Da der Kirchenvorstand den bis Ende Februar befristeten Zeitvertrag mit Herrn Fischer nur noch unbefristet verlängern konnte, eine unbefristete Finanzierbarkeit durch die Kirchengemeinde aber nicht gegeben war, musste auf eine Verlängerung verzichtet werden. Somit wurde der Vertrag mit Herrn Fischer zum 1.März beendet.

Da wir nicht einfach klanglos verschwinden wollen, möchten wir uns ein letztes Mal der Gemeinde präsentieren. Am Sonntag, den 7. Mai möchten wir den Gottesdienst im Pfarrer-Reith-Haus begleiten und Sie alle dazu herzlich einladen. Wir möchten uns bei Johannes Fischer für seinen professionellen, engagierten und lebendigen Unterricht bedanken und bedauern alle sehr, dass es den Flötenkreis in dieser Form nun nicht mehr geben wird.

Katja Becker

Konzert zum Reformationsjubiläum

Am Sonntag, 14. Mai um 17 Uhr erklingen in St. Georg große Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Das Kantorenteam des Dekanats Bergstraße hat zusammen mit dem Orchester „Collegium Musicum Bensheim“ ein großes Chor- und Orchesterprojekt auf die Beine gestellt, bei dem Sängerinnen und Sänger aus Chören des gesamten Dekanats mit dem Orchester zusammen musizieren.
Aufgeführt wird die Sinfonie d-moll, die unter ihrem Beinamen „Reformations-Sinfonie“ berühmt wurde, weil Mendelssohn darin den Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklingen lässt. Chor und Orchester präsentieren gemeinsam mit der Sopranistin Cosima Seitz die Hymne „Hör mein Bitten“ sowie „Drei geistliche Lieder“. Dekanatskantorin Han Kyoung Park-Oelert aus Rimbach steuert mit der 6. Orgelsonate d-moll („Vaterunser-Sonate) eine weitere Bearbeitung eines Lutherchorals bei. Die Gesamtleitung hat Konja Voll.

Karten für das Konzert können im Vorverkauf u.a. in der Musikbox und der Bücherstube Deichmann erworben werden.

Konja Voll

Wer spendet für Orgel in Malchen?

Orgel Malchen

Die Kirchenverwaltung der EKHN hat die Generalüberholung der Orgel in Malchen genehmigt. Zur voraussichtlich benötigten Summe von 16.500 Euro wird die Landeskirche jedoch lediglich 1.700 Euro aus der Haushaltsstelle „Investitionen für Orgelbau“ beisteuern können.
Da die Kirchengemeinde Seeheim-Malchen die restlichen 14.800 Euro nicht aus den laufenden Haushaltsmitteln aufbringen kann, wird es Aufgabe der nächsten Monate sein, die Sanierung der Malcher Orgel durch Kollekten sowie großen und kleinen Spenden auf den Weg zu bringen.

Das Spendenkonto der Kirchengemeinde:

Ev. Kirchengemeinde Seeheim-Malchen
Volksbank Darmstadt-Südhessen eG
IBAN DE39 5089 0000 0037 1790 19
BIC: GENODEF1VBD
Verwendungszweck „Orgel in Malchen“

Michael Maxin

Wenn Engel lachen… Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora

Selten war die Bickenbacher evangelische Stephanskirche so stark besucht, wie am vergangenen Sonntagnachmittag, dem 12. März 2017. Drei Kirchengemeinden – Bickenbach, Hähnlein und Seeheim-Malchen – hatten anlässlich des 500. Reformationsjubiläums zum Musical eingeladen.

Die Begeisterung des Publikums lag einerseits in der spannenden Lebensgeschichte selbst begründet und andererseits auch in der Art und Weise der „eine Frau-Darbietung“!

Wittenberg, im Jahr 1524: Die entlaufene Nonne Katharina von Bora hat sich unsterblich verliebt – in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgartner. Mutig bittet sie den bekannten Professor Martin Luther, der Familie ihres Angebeteten einen Brief zu schreiben. Und der Reformator erklärt sich auch dazu bereit; wenn Katharina ihrerseits ein gutes Wort für ihn bei ihrer Freundin Ava einlegt. In die hat der große Denker sich nämlich verguckt. Doch während die beiden im Atelier von Lukas Cranach versuchen, ihr Beziehungsleben in den Griff zu bekommen, droht die Reformation gerade zu scheitern – an machthungrigen Politikern, aufständischen Bauern, schwärmerischen Splittergruppen und übereifrigen Pfarrern.

Miriam Küllmer-Vogt (selbst Pfarrerin) brachte die junge Katharina in diesem „Reformatorischen Kammer-Musical“ voller Witz und Leidenschaft, temperamentvoll und energiegeladen auf die Bühne. Ein Feuerwerk an Ausdruck und Charisma. Mit brillanter Stimme und mitreißendem Spiel verzauberte sie ihr Publikum, bezog es charmant in das Geschehen mit ein und entführte es auf diese Weise in die aufregende Zeit der Reformation. Begleitet wurde sie von Gernot Blume am Klavier, mit Gesang und Stimme.

Wolfgang Krämer

Weltgebetstagfeier – Motto: Fair teilen

Pilipino Prayer Group

Dieses Jahr feierten wir in Seeheim einen besonderen Weltgebetstag: Die zur katholischen Gemeinde gehörige Pilipino Prayer Group hat den Tag bereichert durch eine Ausstellung, ihre Mitgestaltung des Gottesdienstes und nicht zuletzt durch ein wunderbares Büfett.
Durch das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg wurden wir angeregt zu fragen: Was heißt eigentlich gerecht? Was heißt fair? Die philippinischen Frauen des Weltgebetstagskomitees stellen das uns vertraute Leistungsprinzip – wer mehr leistet, soll mehr bekommen – ihre Tradition des Dagyaw entgegen. Auf den Philippinen versteht man darunter, beim Pflanzen und Ernten von Reis die Nachbarschaft um Hilfe zu bitten. Niemand wird dafür bezahlt, aber alle bekommen etwas von der Ernte. Es geht nicht um Abgeben, was man zu viel hat, sondern um echtes Teilen. Dies gilt nicht nur für gute Zeiten sondern auch für schlechte. Wird der Reis knapp, gibt man nicht den Nachbarn, was man noch erübrigen kann, sondern man teilt alles – ggf. auch den Hunger.

Franziska Siebel

Berufsausbildung in Tanzania

Berufsausbildung in Tanzania

Ob Regen oder Sonnenschein, Kälte oder große Hitze – jeden ersten Samstag im Monat können Sie beim Stand des Eine-Welt-Ladens der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen fair gehandelte Waren einkaufen. Außerdem werden Lebensmittel und Geschenkartikel nach den Gottesdiensten im Pfarrer-Reith-Haus, bei der Kerb, auf dem Weihnachtsmarkt und im Advent im Alten Rathaus angeboten.

Im Laufe des Jahres 2016 haben viele Menschen bei uns eingekauft. So konnten wir erneut einen beachtlichen Gewinn erwirtschaften und mit einem Betrag von 900 Euro ein Projekt in unserer Partnerregion in Süd-Tanzania unterstützen. In diesem Jahr wollen wir wieder die Berufsausbildung in Tanzania fördern, und zwar in Namtumbo.
Namtumbo liegt in einem sehr ländlichen und besonders armen Gebiet im Süden Tansanias. Das neue Berufschulzentrum besteht seit einem Jahr und bildet zur Zeit 40 Schülerinnen und Schüler in handwerklichen Berufen aus.
Große Nachfragen gibt es in den Bereichen Fahrschule und KFZ Mechaniker (Erwerb eines Führerscheins für eine Anstellung als Taxifahrer oder Gründung eines eigenen Taxigewerbes oder einer Autowerkstatt). Die Investitionen in diesen Bereichen sind sehr hoch. Es müsste ein Fahrzeug für die Fahrschule angeschafft werden, außerdem die Ausrüstung und Werkzeuge für die KFZ-Ausbildung.
Jungen Menschen in ländlichen Regionen Tanzanias eine Zukunftsperspektive zu eröffnen – das erscheint uns als eine sinnvolle Aufgabe. Deshalb werden wir dieses Projekt der Herrnhuter Missionshilfe, mit der wir seit Jahren im Rahmen unserer Partnerschaft zusammenarbeiten, gern unterstützen.

Elke Schulze

Neue Gottesdienstzeiten im Altenzentrum

Nun sind es drei Monate her, seit meine Kollegin, Pfarrerin Barbara Tarnow ihren letzten Gottesdienst in der Sandstraße gehalten hat. Sicher wird sie nicht nur vielen Bewohnern, Haus- und Pflegekräften fehlen, auch manche Gemeindemitglieder aus Seeheim nehmen ja gern an den Gottesdiensten im Pflegeheim teil und nicht wenige haben so auch den Weg in die ehrenamtliche Arbeit gefunden.
Nun ist leider nach 19 Jahren die hier angesiedelte ¼ Stelle, die von Frau Tarnow besetzt war, gestrichen worden. Der Kirchenvorstand hat daher beschlossen, die Gottesdienste im 14-tägigen Rhythmus zu belassen und nach wie vor auch gemeinsame Gottesdienste mit der Laurentiusgemeinde zu feiern, um damit auch insbesondere bei den hohen Feiertagen im Altenzentrum präsent zu bleiben.
Allerdings werden wir in diesem Jahr die Gottesdienste im Wechsel mit der katholischen Gemeinde anbieten. 2/3 der Gottesdienste werden als evangelische Gottesdienste gefeiert, 1/3 der Gottesdienste werden katholische Gottesdienste sein. Vielleicht wird sich an dieser Regelung in Zukunft noch etwas ändern können, wenn die zweite Pfarrstelle wieder regulär besetzt ist und uns nach wie vor unsere Ruhestandspfarrer und Prädikanten in unserer Arbeit unterstützen.

Wir bitten Sie in diesem Sinne um Ihr Verständnis, dass nach dem Weggang von Frau Tarnow Ihre Gottesdienste nicht einfach von den Pfarrern der Kirchengemeinde Seeheim-Malchen übernommen werden können und hoffen auch von Seiten der Landeskirche auf eine Aufwertung der gottesdienstlichen Präsenz in den Altenzentren.

Pfarrer Christoph Sames

Spendengemeinschaft Laurentius

Liebe Gemeindemitglieder,

die Redaktion freut sich, dass das regelmäßige Erscheinen des Laurentius so vielen Menschen am Herzen liegt. Mehr als 20 Leserinnen und Leser haben bisher Einzelspenden überwiesen bzw. monatliche Zahlungen wie bei einem Abonnement angekündigt und insgesamt sind schon 1.500 Euro zusammengekommen, womit sich die Druckkosten von zwei Ausgaben begleichen lassen.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Gemeindebriefes beitragen, sei es durch finanzielle oder redaktionelle Beiträge, sei es durch das von der Firma stilEcht gespendete Layout. Wir suchen weiterhin Menschen, die in der Redaktion mitarbeiten wollen und natürlich weitere Spender und Spenderinnen.

Die IBAN für das Spendenkonto der Kirchengemeinde lautet:
DE39 5089 0000 0037 1790 19;
Stichwort: Gemeindebrief Laurentius

Erwin Rieke